Jahr: 2007/2008, BGF: 7.100 m²
Das Büroensemble „PIER15“ im Rheinauhafen Köln bildet in direkter Nachbarschaft zum „Kunsthaus Rhenania“, den südlichen Auftakt der Gebäude-Perlenkette entlang des Yachthafens an der Bayenstraße. Zwei jeweils sechs geschossige, trapezförmige Baukörper werden, auf Basis der städtebaulichen Vorgaben, auf einem gemeinsamen Sockel positioniert. Mit dem Ziel die Klarheit der besonderen geometrischen Form und deren Auswirkung auf die Zwischenräume zu stärken, wird die Fassade in einem schachbrettartigen Wechsel von offenen und geschlossenen Fassadenteilen abstrahiert. Aufgebrochen wird diese Regelmäßigkeit von großformatigen Glasflächen, die Besonderheiten des Innenraumes nach außen widerspiegeln.
Die geschlossenen Fassadenanteile werden, in Anlehnung an das Farbspiel der denkmalgeschützten Hafenbauten, mit einem hellen Naturstein belegt – im Kontrast hierzu stehen die, in einen warmen Goldton eloxierten, stark betonten, Öffnungsrahmen.
Das gesamte Gebäude, genutzt als Firmenzentrale mit insgesamt ca. 6.000 m² Nutzfläche, bildet, durch seine skulpturale Wirkung, einen Hafenbaustein am zentralen Eingang in den Rheinauhafen.
Über große Freitreppen und Rampen, die sich in das als Garage genutzte Sockelgeschoss einschneiden, werden die Gebäude erschlossen. In den 17,50 Meter tiefen Geschossen gruppieren sich Büros um innen liegende Kerne - die Mittelzonen werden dabei, als flexibler Besprechungsbereich, allgemein kommunikative Zone, Lager und Archivraum etc. genutzt.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Fotos 1-5; 7-12: Jens Willebrand, Köln
Jahr: 2007/2008, BGF 6.150 m²
Fotos: Jens Willebrand, Köln
Fotos 1-7: Stefan Schilling, Köln
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Jahr: 2007/2008, BGF Institut: 1.050 m² BGF Playa: 670 m² Außenanlagen: 8.600 m²
Auf dem Gelände der ehemaligen belgischen Kaserne entsteht das neue Institutsgebäude für die beiden Studiengänge Sportökologie und Altersport der Deutschen Sporthochschule. Der zweigeschossige Bürobau mit seiner klaren und strengen Struktur fügt sich als Solitär in den Sportpark Müngersdorf ein. Hauptmerkmal des Entwurfes sind die vertikalen Betonlisenen. Diese zitieren die Struktur der um 1920 von Adolf Abel gebauten Stadionvorbauten und verleihen der Architektur eine tektonische Tiefenwirkung. Ein kleiner Vorplatz markiert die Eingangsituation des Gebäudes. Das großzügige Foyer mit einem darüber liegenden Galeriegeschoss empfängt den Besucher und leitet in die angegliederten Büroeinheiten über. Sichtbeton für die Fassade, Natursteinboden im Foyer und anthrazitfarbene Fassadenelemente unterstreichen die reduzierte und harmonische Haltung des Baukörpers.
Östlich fügt sich die neue Beachvolleyballanlage ein. Die so genannte Playa setzt sich baulich aus einem Betriebsgebäude für den Spielbetrieb und einer Eventhalle zusammen. Der linear zur Junkersdorfer Straße verlaufende Baukörper der Playa umfasst Seminar-, Sanitär-, Lager- und Küchenräume. Entlang der nördlichen Längsseite verläuft ein außenliegender Erschließungsweg. Dieser wird über die gesamte Längsseite durch ein auskragendes Dach vor Wettereinflüssen geschützt.
Die Eventhalle - basierend auf einer Holzstützenkonstruktion - bietet einen angemessenen Rahmen für Veranstaltungen. Verschiebbare Wetterschutzelemente erlauben eine vollflächige Öffnung zu den Volleyballspielfeldern und ermöglichen ein variables Erscheinungsbild. Eine vertikale Lammellenfassade aus Lärchenholz prägt die äußere Gestaltung beider Baukörper. Diese legt sich flächig über die sekundären Öffnungselemente und verleiht den beiden neuen Bausteinen einen homogenen und schlichten Charakter.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Jahr: 2004-2006, BGF: 15.500 m²
In Anlehnung an die alten, traditionellen Speicherhäuser im Rheinauhafen Köln spielt das Gebäude mit dem Rhythmus aus Masse und Luftvolumen und reiht sich in die Perlenkette der vorhandenen Gebäude entlang des Rheins ein. Nach außen präsentieren sich die fünf Baukörper als ein Resumé aus vielfach variierten, vor- und zurückspringenden Baukörpern. Durch das Herausschneiden von Teilen der Wohnstange werden individuelle Wohnsituationen modelliert und somit ein eigenständiger, identitätsprägender Hafenbaustein geschaffen.
Der gesamte Baukörper erstreckt sich linear entlang der Speicherstrasse. Großformatige Ausschnitte reagieren auf die Umgebung und erzeugen, gemäß den maßstäblichen Anforderungen des Wohnungsbaus, individuelle Wohnlösungen. Hieraus ergeben sich äußerlich differenzierte Fassadeneindrücke. Während sich zur Stadtseite und an seinen Längsseiten der Baukörper mit einer Lochfassade einen massiven Charakter darstellt, öffnet sich das Gebäude zum Wasser vollflächig. Hier befindet sich eine zweischichtige Glasfassade, bestehend aus einer ersten einfachverglasten Haut und einer zurückversetzten thermischen Fassade. Diese zweischichtigen Konstruktion bietet die Möglichkeit der Nutzung einer wintergartenähnlichen Pufferzone in den Übergangsjahreszeiten. Jede dieser Loggien ist von "Modul umschreibenden" Rahmen, die erst nach Festlegung durch die Erwerber ihr abschließendes Fassadenbild ergab, eingeschlossen.
Die innere Struktur basiert auf dem Prinzip der Schottenbauweise. In Verbindung mit den horizontalen Deckenebenen ergibt sich das "GRUNDMODUL" auf einer Basis von ca. 60 qm Wohnfläche. Dieses eingeschossige Grundmodul kann nun nach dem Prinzip eines dreidimensionalen Tetris-Spiels verändert und ineinander verzweigt werden, so dass sich individuellste Wohnateliers ergeben. Die Verknüpfung ist dabei beliebig horizontal und vertikal wählbar. Es lassen sich somit Wohnungen unterschiedlichster Größe anbieten, alle mit den Qualitäten des Rheinblickes.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Fotos 1-3: Klaus Dieter Weiss, Minden. Fotos 5-11: Stefan Schilling, Köln. Fotos 12-15: Christoph Lison, Frankfurt. Fotos 17-19: Ingo Fischer, Köln.
Jahr: 2004/2005, BGF: 300 m², Award: Haus des Jahres 2005
Was als Umbau begann endete als Neubau mit einer ganz anderen Geschichte. Eigentlich war es die Aufgabenstellung ein bestehendes Wohnhaus aus den Anfängen der 70 er Jahren zu renovieren und umzubauen.
Die Eigenarten des statischen Systems, die bauphysikalischen Schwächen und die ungünstigen Raumanordnungen, aber auch ein völlig neues Wohnbedürfnis von einer fünfköpfigen Familie, ergab bei den ersten Entwurfskonzepten nur Kompromisse die nicht zufrieden stellend waren.
Mutig wurde den Bauherren der Abriss des bestehenden Gebäudes als Lösung vorgeschlagen. So entstand auf den Grundmauern des Kellergeschosses ein in sich neu geschlossenes Wohnkonzept mit einem zweigeschossigen „Elternhaus“ welches schützend über ein eingeschossiges „Kinderhaus“ übergreift. Die Fugen zwischen beiden Baukörpern definieren Haupt – und Nebeneingang. Es besteht die Möglichkeit, das Kinderhaus als eigenständige Einliegerwohnung weiterzunutzen.
Entmaterialisierung und Detaillösungen auf das Wesentliche waren Grundgedanken des Entwurfkonzeptes. Das eingeschobene Kinderhaus wirkt mit seiner aus geschichteten Grauwackeplatten vorgehängten Natursteinfassade als ungeschliffener Kubus. Das aus der Region stammende Natursteinmaterial geht in die Außenanlage über. Das Elternhaus stellt sich wesentlich feiner strukturiert dar und wird durch großformatige Aluminiumplatten mit differenziertem Fugenbild geprägt.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Jahr: 2008/2009, BGF: 1.500 m², Außenanlagen: 1.400 m²
Die Erweiterung des Geißbockheimes fügt sich gestalterisch dem aus den 50er-Jahren stammenden Bestandsgebäude an. Die enge räumliche und architektonische Verknüpfung stellt eine zurückhaltende Weiterentwicklung des Sportparks Geißbockheim dar. Das bestehende Geißbockheim bleibt weiterhin als Solitär im Landschaftsraum Grüngürtel wahrnehmbar.
Die Erweiterung, ein zweigeschossiger linearer Baukörper, schneidet mit seinem Erdgeschoss in die vorhandene Geländekante ein und orientiert sich damit respektvoll an der Höhe des Bestandsgebäudes. Ein eingeschossiger Verbindungsbaukörper stellt die funktionale Anbindung an das bestehende Geißbockheim her. Dieser bildet zusammen mit Bestandsgebäude und Neubau einen Binnenhof aus, der die Eingangssituation räumlich in Szene setzt. Eine zentrale Erschließungsachse, bespielt mit integrierten Wandeinbauten wie Sitzflächen und Einbaumöbeln, verbindet die Büro- und Nebenräume.
Der Baukörper wird durch eine tief liegende Lochfassade strukturiert. Stehende Fensterformate werden durch großformatig liegende Fensteröffnungen ergänzt. Die punktuelle Belegung von Fensterflächen mit roten Aluminiumfeldern unterstützt das abwechslungsreiche und für den Bauherrn identifikationsstiftende Erscheinungsbild.
Die Auswahl zurückhaltender Materialien, eine hochwertige Putzfassade in Verbindung mit anthrazitfarbenen Aluminiumfenstern, farbig eloxierten Paneelfeldern und einer filigranen Pfosten-Riegel Konstruktion für die großformatigen Fensterelemente, verhelfen dem Gebäude zu einem schlichten und elegant wirkenden Erscheinungsbild. Sichtbetonflächen für Außenanlagen und eine der Umgebung angepasste Bepflanzung bieten dem Bauherrn und den Besuchern eine hohe Aufenthaltsqualität.
Fotos 1-12: Jens Willebrand, Köln
Jahr: 2003/2004, BGF: 5.000m² / 14.000 m², Wettbewerb 1. Preis
Die Formulierung architektonischer Räume verschmilzt mit den naturnahe gestalteten Innen- und Außenbereichen. Das Konzept sieht statt der traditionellen Verwirklichung eines Tierhauses, eine Elefantenparklandschaft als Lösung vor. Dabei ist eine enge Verzahnung zwischen Architektur und Landschaft unabdingbar. So wird das Gebäude unmittelbar in die Landschaft integriert. Das Haus lehnt bzw. drückt sich in die vorhandene Topografie und ist so in seinen Ausmaßen nur in Teilbereichen für den Betrachter erfassbar. Die Architektur ist lediglich Witterungsschutz und Klimahülle. Die Materialwahl und Farbgebung beschränken sich auf die Grundfarben des natürlichen Lebensraumes der Elefanten, mit sandfarbenem Gussasphalt als Bodenbelag und einem naturbelassenen Holzdach mit verwandter Farbgebung. Die strukturierten, betongrauen Unterbauten spiegeln das natürliche Farbspiel der Elefanten, das Türkisgrün der Wasserbecken und das Grün der Pflanzen deren Lebensraum harmonisch wieder. Diese Reduzierung erscheint dem Besucher auf den dafür vorgesehenen drei Besucherkanzeln im Innern des Hauses als ein beruhigtes und selbstverständliches Bild im Einklang mit den Tieren.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Fotos: Stefan Schilling, Köln
Jahr: 2000/2001, BGF Klinik: 10.000 m², BGF Musictower 5.200 m²
Während die Hauptachse des künftigen Platzes auf den Köln-Turm im Zentrum des Media Parks ausgerichtet ist, erfolgen die Zugänge zu dem neuen Platz nach mittelalterlichem Vorbild über die Ecken. Stadträumlich entscheidend ist hierbei die Ausbildung des Gebäudes auf der Ecke der Einmündung an der Maybachstraße. Es vervollständigt zum einen den Straßenraum der Maybachstraße, zum anderen bildet es die städtebauliche Kante des neuen Platzes und leitet durch seine konkave Form zu den Gebäuden des Media Parks über. Das neue Gebäude nimmt auf sieben Etagen die MediaPark-Klinik auf. Im Erdgeschoss finden sich außerdem Flächen für ein Sanitätshaus, eine Apotheke, ein Bistro sowie Lobby- und Foyerflächen der Klinik. Die auf drei Ebenen verteilten Praxisräume für Fachärzte der Inneren Medizin, Orthopädie, Radiologie sowie der Gefäß- und Neurochirurgie werden durch Flächen für Physiotherapie ergänzt. Die künftig hier ansässige Ärzteschaft nutzt gemeinsam einen in „High-End-Qualität“ ausgestatteten OP-Bereich mit sechs Operationssälen mit Intensivüberwachung im Galeriegeschoss.
Der Musictower ist ein markantes, eigenständiges Gebäude mit acht Geschossen am Zugang an der Maybachstraße in den Mediapark. Die Übergänge zwischen den beiden angrenzenden Bauten sind fließend. Den massiven, fast komplett geschlossenen Fassadenflächen des Cinedoms ist eine Lochfassade aus Tonplatten angeschlossen, die zunächst aufgebrochen, dann gebändert und schließlich im Turmbereich durch eine Glasfassade vollkommen aufgelöst wird. Hier erkennt man vor allem das Gebäude als Schichtung von Ebenen, gehalten von vertikalen Tragelementen, die in Form von über das Gebäude hinausschießenden, symbolisch endlos wirkenden Lichtsteelen künstlerisch die Konstruktionsidee bei Nacht erkennbar machen. Der Musictower versteht sich als modernes Bürogebäude, als Synergiehaus der Musik- und Medienbranche. Er ergänzt sinnvoll die bereits vorhandenen Nutzungen im MediaPark Köln.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner ArchitektenJahr: 2003, BGF: 1.200 m²
Um dem Innenhof des Spanischen Baus neue Nutzungen eröffnen zu können, war die Aufgabe ein Glasdach zu entwerfen, das den denkmalgeschützten Baukörper sensibel ergänzt. Die trapezförmige Geometrie des Hofes, das historische Treppenhaus im Südflügel und das sensible statische Gefüge im Bestand bilden hierbei die Parameter für den vorgestellten Entwurf. Diesen Anforderungen entsprechend, besteht die Lösung in einer auf Stützen stehenden, autarken und filigranen Konstruktion, die in den Hof eingestellt wird. Eine Randfuge löst das Dach von der Substanz und lässt der bestehenden Tuffsteinfassade genügend Luft bevor die eigentliche kissenförmige Überdachung den Innenhof überspannt. Um eine größtmögliche Transparenz und Filigranität zu erzielen, wird für die Tragkonstruktion des Glasdaches ein mit Stahlseilen unterspanntes System gewählt, in das alle erforderlichen technischen Ausstattungen integriert sind. Das Tragwerk in Form eines dreidimensionalen Kissens unterstreicht dabei den spannenden und ambitionierten Versuch, moderne Konstruktionen im historischen Kontext zu realisieren.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Fotos: Stefan Schilling, Köln
Jahr: 2006/2007, BGF: 1.075 m²
Das bestehende Schulgebäude befindet sich in der Lindenbornstrasse im Stadtteil Köln Ehrenfeld. Das ca. 100 Jahre alte Haus wurde in den sechziger Jahren wieder aufgebaut und beherbergt zusammen zwei Schulen – die Katholische- und die Gemeinschaftsgrundschule Lindenbornstrasse. Die bauliche Trennung der Schulen befindet sich streng symmetrisch in der Gebäudemitte, lediglich die Sporthalle, der Schulhof und die WC Anlagen werden gemeinschaftlich genutzt.
Besonderheit der Lage ist die unmittelbare Nähe zu einem kleinen Stadtpark im Südpark, der jedoch durch eine Mauer vom Schulhof abgetrennt ist.
Die Schule stellt sich als nüchterner Funktionsbau dar. Alle Klassenräume orientieren sich zur Strasse und zu den Seiten - eine Orientierung zum Stadtpark im Süden findet nicht statt.
Die bestehenden WC Anlagen und die Hausmeisterloge samt Überdachung werden zurückgebaut. Die mobile Einheit auf dem Schulhof kann aufgrund des Neubaus ebenfalls entfernt werden.
Der Neubau der OGTS wird an der geschlossenen Fassadenseite im Süden angebaut und zum Park hin ausgerichtet. Unter Benutzung der bestehenden Treppenanlagen im Altbau und um keine weitere Schulhoffläche zu verlieren, wird der notwendige zweigeschossige Bauköper am Treppenpodest der Ebene +1 angedockt. Die darunter liegende Fläche kann als überdachte Pausenfläche genutzt werden.
Der neue Baukörper wird ohne formalen Bezug zum rückseitig sehr heterogen ausgebildeten Altbau als eigenständige Architektur entwickelt. Die strenge Symmetrie des Altbaus wird aufgebrochen. Der daraus resultierende vergrößerte Innenraum wird als Knotenpunkt zwischen Aufzug, Küche, Speisesaal sinnvoll belegt.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Jahr: 2006/2007 BGF: 650 m²
Das bestehende Schulgelände befindet sich zwischen der Kapitelstrasse und der Josephkirchstrasse im Stadtteil Köln Kalk. Das denkmalgeschützte Schulensemble ist geprägt durch zwei Hauptgebäude aus den sechziger Jahren und einer Erweiterung aus den 80er Jahren - beherbergt werden zusammen zwei Schulen – die Katholische- und die Gemeinschaftsgrundschule Kapitelstrasse. Eine offener Flur verbindet derzeit fast alle Bauteile miteinander.
Die Erweiterung der OGTS wird auf einer derzeit als Spielplatz genutzten Fläche auf dem Grundstück platziert. In gestalterischer Anlehnung an die 60er-jahre Bauten wird ein eigenständiger ebenfalls über den Flur zu erreichender Baukörper formuliert.
Der Neubau der OGTS wird demzufolge an der Josephkirchstrasse im Süden zum Park hin angefügt.
Unter formalem Bezug auf die denkmalgeschützten Altbauten wird ein zweigeschossiger, nicht unterkellerter Baukörper mit einem Satteldach giebelständig an der Strasse platziert.
Der Zugang erfolgt aus dem Verbindungsflur in Freie und aufgrund der Topografie über eine Außentreppe und Rampenanlage zum Haupeingang am Ostgiebel.
Im Erdgeschoss befinden sich gem. Raumprogramm ein Büro, die Stunden WCs, das Lager, die Küche, ein Speiseraum, ein Aufzug und ein Technikraum zur Gebäudeversorgung. Im Obergeschoss befindet sich ein weiteres Büro, ein weiterer Speiseraum, ein Betreuungsraum, eine Lüftungszentrale und der Aufzug. Die in beiden Etagen vorgelagerten Flure sind analog zu den denkmalgeschützten Gebäuden auf dem Schulgelände proportioniert.
Nach außen stellt sich der Neubau als schlichtes, der Nutzung folgendes Schulgebäude dar – ein hellgrauer Verblendstein, dunkle Aluminiumfenster und ein Metalldach.
Technisch wird der Neubau komplett von den vorhandenen Einrichtungen des Altbau gespeist.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Jahr: 2003 BGF: ca. 1.250 m²
bauWerk_cgn ist die Entwicklung eines Ausstellungs-, Beratungs- und Veranstaltungskonzeptes auf architektonischer Ebene. Der Umbau in einer denkmalgeschützten Produktionshalle im Technikhof Köln-Kalk bietet dem Nutzer mit wenigen ergänzenden Maßnahmen um eine bestehenden StahlbetonEmpore einen komplexen Ausstellungs- und Beratungsbereich zu einzelnen Themen des Bauens. Dem Wunsch nach einer Eventhalle entsprechend, können die Beratungsplätze und Ausstellungskabinette geschlossen werden. Auf Knopfdruck verwandelt sich das Beratungscenter in eine neutrale Veranstaltungshalle inklusive InternetArbeitsplätze, Fachbibliothek und Besprechungsbereich mit Espressobar und Lounge..
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Fotos: Stefan Schilling, Köln
Jahr: 2005/2009 BGF: ca. 3.000 m²
Der unter Denkmalschutz stehende Altbau der Feuerwache Süd eignet sich aufgrund der großflächigen Raumaufteilungen besonders gut für diese Nutzung. Ohne das Eingriffe in die Raumstrukturen vorgenommen werden müssen, kann der Charakter der Wagenhalle und insbesondere der alten Turnhalle im Dachgeschoss vollständig erhalten werden.
Durch das Hinzufügen des rechten Gebäudeensembles werden zwei Theatersäle mit entsprechenden Nebenräumen für Künstler und Bühnenausstattung in einer sogenannten Blackbox untergebracht. Die deutliche Trennung zwischen alter Feuerwache und dem hinzugefügten Neubau wird mittels einer transparenten Glasspange als sichtbare Fuge kenntlich gemacht. In dieser Fuge sind die Bewegungsströme vom Foyer in die Theatersäle deutlich ablesbar. Die alte Wagenhalle wird zukünftig als Gastronomiebereich genutzt. Die im Obergeschoss befindlichen Ruheräume der damaligen Feuerwehrangehörigen werden zu Seminarräumen umgestaltet. Bei der Durchführung der Maßnahme wird die unter Denkmalschutz stehende Feuerwache im Erscheinungsbild, in Abstimmung mit dem Stadtkonservator, Ihre Ursprungsfassadengestaltung zurückerhalten.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Jahr: 2002/2003, BGF: 900 m²
Der Standort des neuen Zentralen Omnibusbahnhofes Hürth auf der Theresienhöhe, zwischen dem Parkhaus des Einkaufszentrums und der Hotelanlage im Süden lässt aufgrund seines heterogenen Erscheinungsbildes dem neuen Bauwerk genügend Raum für eine eigene Interpretation der Bauaufgabe. Die stark funktionsgebundenen, festen Abläufe des Busbetriebes sind charakterisiert durch den dynamischen Prozess der An- und Abfahrten. Unsere Entwurfsidee spiegelt diese Dynamik in einem ca. 100 Meter langen, frei in den öffentlichen Raum gestellten, elliptischen Aluminiumkörper auf schrägenstehenden, v-förmig ausgebildeten Teleskopstützen wieder. Auf diesen Stützen werden Hauptträger aufgelagert, die über die letzten Stützen an beiden Enden jeweils um ca. 12,0 Meter auskragen. In den entstehenden Feldmitten bilden Querträger den „Bauch“ des Daches, der oberseitig mit einer wechselnden Glas- und Blecheindeckung verkleidet wird. Unterseitig lässt ein transparentes Stahlgewebe die im „Bauch“ integrierte Fahrgasttechnik und Beleuchtung, die mittels farblich veränderbaren Lichtleitrohren realisiert wird, sichtbar.
Das Gebäude versteht sich als ein Teil der Straßenraummöblierung und bildet in seiner Form an diesem Ort den Auftakt zum südlich entstehenden Hürth Boulevard.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Fotos: Stefan Schilling, Köln
folgt in Kürze
Jahr: 2004/2005, BGF: 2.400 m²
Die bestehende Sporthalle der Realschule Krankenhausstrasse soll durch eine Dreifachsporthalle ersetzt werden. Die Schule, charakterisiert durch hofbildende Einzelhäuser, schließt nördlich zum Landschaftsschutzgebiet mit den Freiflächen für den Sport ab. Teile dieser Fläche werden für die neue Dreifachsporthalle genutzt und durch die Positionierung das Prinzip der Schulhöfe fortgesetzt.
Das Volumen des neuen Baukörpers in die kleinteilige Struktur der Schule und der benachbarten Einfamilienhäuser integrierend, wird die Halle ca. 1/3 eingegraben und die einzelnen Gebäudeteile baulich klar getrennt.
Die Sporthalle versteht sich aufgrund der Nutzung als eigenständiges Element des Schulbetriebes, dass sich auch äußerlich von der Umgebung abhebt. So wird die Fassade der Halle mit einer Haut aus Aluminium verkleidet. Über eine Glasfuge, die gleichzeitig Besuchern den Blick in die Halle gewährleistet, wird der Nebenriegel mit Umkleiden, Nassbereichen und Nebenflächen von der Halle getrennt.
Der Zugang in das Foyer der Sporthalle befindet sich im Erdgeschoss unmittelbar neben dem Zugang zum Sportplatz. Die Nutzer erreichen über den Stiefelgang, der gleichzeitig Zugang der Zuschauer ist, die Umkleiden. Jedem der max. dreifach geteilten Hallensegmente sind jeweils zwei separate Umkleide- bzw. Nassräume zugeordnet. Für die Zuschauer stehen auf gleicher Ebene separate WC Einheiten zur Verfügung.
Im Anschluss an die als Schleusen genutzten Umkleidräume, folgt der Turnschuhgang mit Abgang in das Untergeschoss, mit separatem Zugang in jedes Hallensegment. Die Lehrerräume, Geräteräume, Sportler Wc´s und Räume für die Technik komplettieren das Raumprogramm.
bis 06/2007 Oxen + Römer und Partner Architekten
Fotos: Stefan Schilling, Köln
Jahr: 2008-2010
BGF: ca. 11.500 m²
Jahr: 2008/2009
BGF Umbau: 50 m²
BGF Neubau: 140 m²
In einem dörflichen und von topographischen Unterschieden geprägten Landschaftsraum wird das aus den 80er-Jahren stammende Wohnhaus um einen abstrakten und massiven Kubus aus Stein erweitert.
Der neue Baukörper fügt sich durch eine verbindende Gebäudefuge aus Glas an die alte Bausubstanz an, die gleichzeitig die Eingangsituation des Neubaus andeutet. Dieser lichtdurchflutete Zwischenraum erschließt die Wohn- und Arbeitsräume des Neu- und Altbaus. Eine schlichte Treppen- und Brückenkonstruktion aus Stahl bespielt den zweigeschossigen Raum und dient als vertikales Erschließungselement. Das Erd- und Obergeschoss sind jeweils als Einraumlösung mit der Option einer späteren Teilung nach den Bedürfnissen des Bauherrn konzipiert. Der massive Steinkubus wird durch großformatige und tiefe Fensteröffnungen strukturiert. Unterschiedlich proportionierte Fensterformate erlauben bewusste Ein- und Ausblicke, die einen Bezug vom Innenraum zum Landschaftsraum herstellen.
Als Pendant zu dem bestehenden Wohnhaus – einem monotonen Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach und Schleppgauben – reagiert die Architektur und Materialsprache des Neubaus mit einer einfachen und lesbaren Formensprache. Die äußere Gestalt ist von einem fugenlosen und geschichteten Bruchsteinmauerwerk geprägt.
Die Auswahl eines natürlichen und lokalen Baustoffes – ein Zusammenspiel aus geflammter, geknackter und gebrochener bergischer Grauwacke – trägt den Gedanken des nachhaltigen und des alterungsbeständigen Bauens in sich. Hochwertige Materialien, wie die fein geschliffene Basaltlava, setzen diese Haltung in den Innenräumen fort. Die subtile Ausführung material- und konstruktionsgerechter Details bieten dem Bauherrn eine hohe innenräumliche Qualität und Funktionalität an.
Jahr: 2007-2009
BGF: 10.000 m²
Jahr: 2007-2008
BGF: 5.850 m²
3-Feldhalle 2.000 m²
Bowling-Kegelcenter 1.600 m²
Gastronomie 2.250 m²
Jahr: 2008-2009
Jahr 2005
BGF: 4.450 m²
Schule 2.500 m²
KITA 1.200 m²
Turnhalle 750 m²
Als Startpunkt eines neuen Stadtteils von Hennef wurde der Neubau der GGS Siegtal im August 2007
eröffnet. Das Baugrundstück befindet sich am östlichen Stadtrand von Hennef in der Nähe eines Reiterhofs mit Blick auf das Schloss Allner.
Das lange schmale Grundstück weist eine Höhendifferenz von bis zu 4,00m auf. Aufgrund des
Geländeverlaufs wird das Grundstück in zwei Höhenlagen unterteilt. Die obere Erschließungsebene an der Astrid-Lindgren-Strasse und die untere Geländeebene mit den eigentlichen Baukörpern.
Das Ensemble aus Schule, Schulhof, Sporthalle und Kleinspielfeld soll durch die östlich der Schule geplante Kindertagesstätte komplettiert werden. Der Hauptzugang zur Schule mit behindertengerechter Rampenanlage und Fahrradstellplätzen liegt in direkter Nähe zur Bushaltestelle. Von hier gelangt man über eine großzügige Freitreppe mit Sitzmöglichkeiten direkt auf den Schulhof. So entsteht gleichzeitig eine Pufferzone zwischen eigentlichem Schulgelände und öffentlichem Verkehr. Die Sporthalle ist vom Schulhof und von den Außensportanlagen zugänglich. Die unterschiedlichen Nutzungen sind in separaten Baukörpern untergebracht, welche sich parallel zur nördlichen Grundstücksgrenze aufreihen.
Fotos: Jan Kraege, Köln
Jahr: 2007-2008
Fotos: Markus Bollen, Bergisch Gladbach
Jahr: ab 2009
Jahr: 2009/2010, BGF: 2.200 m²
Jahr: 2009/2010, BGF: 660 m²